Human Frames. Zehn Seelenzustände - 77 Videokünstler und Filmemacher aus Europa und Asien

11.06.2011 - 24.07.2011

Die Ausstellung Human Frames widmet sich dem Menschen, seiner Condition humaine und verschiedenen Seelenzuständen, die ihn auf seiner Reise durchs Leben begleiten. In Form von zehn programmatisch zusammengestellten Kunstfilmprogrammen mit Werken von zeitgenössischen Künstlern und Filmemachern aus Europa und Asien, die sich auf die Themen Glück, Begehren, Wahnsinn, Fanatismus, Angst, Ärger, Isolation, Melancholie konzentrieren, wird das menschliche Dasein zu Beginn des 21. Jahrhunderts – unter Einbeziehung der asiatischen Konzepte des Mono no aware (das Pathos der Dinge) und der Impermanenz (Unbeständigkeit) – neu beleuchtet.

Human Frames porträtiert ein zeitloses und universelles Spektrum menschlicher Gemütszustände, die sich jenseits nationaler, sozialer und kultureller Zugehörigkeiten entfalten. Die Filme veranschaulichen auch unterschiedliche stilistische und inhaltliche Ansätze, die von verschiedenen ethischen und filmischen Traditionen beeinflusst sind und dem Zyklus seine Vielfältigkeit und Originalität verleihen. Jedes Programm illustriert seine eigene Thematik ohne jedoch dabei die anderen Themen aus dem Blick zu verlieren.

Human Frames wurde von Silke Schmickl, Leiterin des Pariser Film- und Kuratorenlabels Lowave konzipiert und mit den Gastkuratoren Masayo Kajimura (Deutschland/Japan), Victric Thng (Singapur), François Michaud und Stéphane Gérard (Frankreich) entwickelt. KIT, das Arthouse Kino The Substation in Singapur und die Asia Europe Foundation begleiten als Partnerinstitutionen das Projekt in seiner Umsetzung.

Ausstellungsarchitektur von Dejan Mujicic

www.human-frames.com