Olymp

21.11.2020 - 31.01.2021

Mit Matthias Lars Anders, Matthias Danberg, Kirill Ivlev, Peter Karpinski, Jörg Michael Kratz, Henrik Löpmeier, Eva Sofie Lonken, Fallon-Delphine Marschhäußer, Isabel Schober, Michelle Tophinke, Yasin Wörheide, Marvin Wunderlich

„Aber abseits, wer ist’s? Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad.“[1]
Warum denn, wenn es auch Gegenwärtiges zu bemessen gilt, nicht das älteste, allergewaltigste, mythische Maß anlegen? Ewiger Ruhm. Unendlichkeit.
Was aber, wenn der Weg, schon auch des jungen Lebensalters wegen, unendlich scheint, der Weg verlorengeht, wenn Abwege ins Abseitige lenken?
Ist dann nicht vielleicht gerade dort, in den scheinbar niederen Sphären, ein Unerwartetes, Außerordentliches und doch vielleicht sogar ein Großes auch zu finden?
„...über die tausend Quellen neben dem Durstenden in der Wüste.“[2] In dieser hier anzukündigenden Aufführung mit Schülern aus nicht wenigen Jahren der Atelierklasse eines Professors für Malerei an der Kunstakademie Münster sind vielleicht einige von besonders diesen Erfahrungen zu besichtigen. Einige jedoch gewiss aber auch von jenen, die den Weg zum Höheren und Höchsten mit unbeirrbarerem Vertrauen weiter gehen.
Vom Olymp in das Unterreich.
„Olymp“ ist eine Ausstellung über den Weg zur Kunst. Zwölf Pfade aus sechzehn Jahren der Klasse van Ofen.

  1. [1] Johannes Brahms, Alt-Rhapsodie nach Texten von Goethe, Johann Wolfgang, Harzreise im Winter.
  2. [2] Ebenda.

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